Motiv finden

Der wichtigste Punkt in der kompletten Liste. Ein schlechtes oder ungeeignetes Motiv wird durch eine HDR Bearbeitung nicht besser!
Aber was ist ein schlechtes Motiv:
Hier gelten die gleichen Regeln wie in der ‚normalen‘ Fotografie, d.h. Bildaufbau, Farbverteilung, Bild-Kontraste usw. Darüber hinaus gibt es bei HDR Bildern einen weiteren, extrem wichtigen Faktor – den Dynamikumfang.
Das klassische Beispiel ist immer eine Szene in einem geschlossenen Raum mit Blick aus einem Fenster an einem sonnigen Tag. Bei einem ‚normalen‘ Bild muss man sich entscheiden, ob der Innenraum richtig belichtet sein soll und die Landschaft hinter dem Fenster total überbelichtet ist, oder ob der Raum total unterbelichtet ist und die Landschaft hinter dem Fenster richtig belichtet wird. Das bedeutet, je größer der Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt im Bild ist, desto besser eignet sich das Bild für HDR. Diese Unterschiede müssen aber nicht wie im Beispiel großflächig verteilt sein, auch Mikrokontraste wie z.B. stark strukturierte oder stark spiegelnde Oberflächen eignen sich bestens für HDR.
Nicht umsonst erfreuen sich Abruchhäuser und Autoausstelungen so großer Beliebtheit bei HDR Fotografen.

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